Statements

waren wunderliche Leute. Alles, was sie taten, machten sie falsch. Und alles, was man ihnen sagte, nahmen sie genau so, wie man es ihnen sagte. So viel Dummheit wurde natürlich bald überall bekannt. Aber kann man eigentlich so dumm sein? Nein, so dumm kann man nicht sein! Ihr Schullehrer hatte sie gewarnt: „Wer klug tut, wird davon noch lange nicht klug. Aber wer sich lange dumm stellt, wird vielleicht eines Tages wirklich dumm.“ Und so kam es auch. Bald lachte die ganze Welt über die Schildbürgerstreiche.

Die Stadt Schilda verschwand schon vor langer Zeit von der Erdoberfläche. Schildbürger hingegen gibt es heute noch in großer Zahl, vor allem in der Politik, Gesundheit, Verkehrswesen usw. Wenn so ein Schildbürger einen Streich verübt, wird er nicht etwa in Frühpension geschickt, sondern befördert. Er bekommt mehr Ehren, mehr Geld und trägt kaum noch Verantwortung.

Aber die Leute leiden schwer unter den Schildbürgerstreichen. Sie verdienen oft wenig Geld, zahlen hohe Steuern und haben keinen Dienstwagen wie viele Schildbürger. Sie sind auf den öffentlichen Verkehr angewiesen. Oder sie fahren mit dem eigenen Auto, das, sagen jedoch die Schildbürger, sei ganz schlecht. Daher bemüht man sich im ganzen Land um mehr Bahnverkehr. Eisenbahnen brauchen ein Schienennetz und das zu bauen ist gar nicht einfach. Es fehlen nicht selten die Mittel, dafür gibt es überall Bürger, die dagegen sind. Das kann lange dauern.

Wenn es aber schon einmal ein Schienennetz gibt? Dann soll es weggerissen und durch einen Radweg ersetzt werden.

Sie wollen das nicht glauben? Dann fahren Sie in unser schönes Weinviertel, dort werden Ihnen die Augen aufgehen.

Dr Peter Pölzlbauer
pens. Gemeindearzt von Großengersdorf

Sehr geehrte Landeshauptfrau Mag.a Mikl-Leitner, 

mit Entsetzen verfolge ich, wieviele Bahnverbindungen eingestellt und Bahntrassen in Niederösterreich bereits demontiert wurden.

Als Niederösterreicherin fordere ich Sie auf, sich schleunigst FÜR DEN ERHALT der noch bestehenden REGIONALBAHN R18 einzusetzen. Nur so ist ein zukunftsorientiertes Verkehrskonzept für unsere Region vor den Toren Wiens sinnvoll.

Die Regionalbahn ist die Lebensader im südlichen Weinviertel. 

- schnell, sicher und zuverlässig zur Schnellbahn (Schüler und Pendler)

- keine zusätzlichen 70 Busse pro Tag durch unsere bereits vom Durchzugsverkehr belasteten Dörfer

- vorhandene Bahnhofs-Infrastruktur nutzen: Radstellplätze, Parkplätze

- Attraktivieren der Regionalbahn: Akkuzüge statt Dieselbusse

- Naherholung und nachhaltiger, sanfter Tourismus (Radfahren und

Wandern) als Zukunftsprojekt für die ganze Region

- Fahrradmitnahme im Zug für Sportler und Ausflügler.

 

Frau Landeshauptfrau, es wird Zeit für Sie, sich für dieses Anliegen Ihrer Wählerinnen und Wähler im südlichen Weinviertel einzusetzen.

Möglicherweise wachen letztere doch endlich auf und wählen Parteien, die sich für eine lebenswerte Umwelt mehr Gedanken machen - BEVOR ES ZU SPÄT IST! 

Mit freundlichen Grüßen 

G. S.

Christoph Lehner: Wenn die lauten Schreie bis zum steirischen Werner Kogler von den Grünen dringen, kann er u.a. das Umweltthema "Bus kontra Bahn" gleich nach der Regierungsbildung zum Thema machen.
Mir wird nicht klar, wenn es regional Widerstand gegen politische Entscheidungen gibt, dass Entscheidungsträger immer noch versuchen, das Anliegen zu ignorieren und aussitzen zu wollen.
Als Bürger hat man nicht nur eine Stimme für den Moment der Wahl, sondern auch im Aufzeigen von in die falsche Richtung gehende politische Initiativen.

Ich vernehme von den NÖ-Politikern immer wieder, man muss auf den "Menschen" hören.
Geschätzte VOR-Gruppe, Fr. Landeshauptfrau und Hr. Landesrat für Verkehr und alle weiteren Entscheidungsträger: richtet euer Ohr auf die Menschen, die euch in dieser Causa rufen und beendet den auf den Holzweg befindlichen scheinbar billigeren Bus- und Individualverkehrslobbyismus - nehmt stattdessen den stabilen, eisernen Schienenweg mit gutem Konzept, findet gemeinsam eine neue gute Lösung - das wünsche ich mir zu Weihnachten.

Habt Mut dazu - man wird es euch vielfach danken!

Sehr geehrte Landeshauptfrau Mag.a Mikl-Leitner,
 
Die geplante Einstellung der Regionalbahn R18 (Schweinbarther Kreuz) sorgt für viel Aufregung in der Region.  

Die im September neu eingeführten Diesel-Buslinien fahren größtenteils leer durch die Gegend.

Die Fahrzeiten sind nachweislich länger als mit der Bahn.

Die Ortschaften leiden unter der zusätzlichen Verkehrbelastung (70 Busfahrten pro Tag mit Dieselbussen).

Die Busse “rasen” teilweise durch die Ortschaften, um den Fahrplan einzuhalten. (Es gibt ja auch landwirtschaftlichen Verkehr auf den Straßen – aber nicht auf der Bahn, daher fährt die Bahn pünktlich) 

Mein Enkel und auch mein Schwiegersohn sind einige Male mit den neuen Busverbindungen nach Wolkersdorf gefahren.

Mittlerweile sind sie wieder auf die Bahn umgestiegen (so lange sie noch fährt). Das ist bequemer, pünktlicher und schneller. 

Jetzt gibt es mit der Graz Köflacher Eisenbahn einen privaten Betreiber, der die Bahnlinie vielleicht weiterführen will.

Frau Landeshauptfrau, es liegt nun an ihnen und der Landesregierung, diesen privaten Betreiber in seinen Plänen zu unterstützen. 

Das Argument, dass die ÖBB die Linie nicht weiter betreiben will ist ja nun hinfällig. 

Die Bevölkerung der Region will weiter diese Bahnlinie und keine zusätzliche Verkehrsbelastung in den Orten.

Mit freundlichen Grüßen
Name der Redaktion bekannt

Forumbeiträge und Texte an unser buero@regionalbahnstattbus.at

Ein riesiger Teilerfolg im Kampf um unsere Regionalbahn!!!

Der Bürgerinitiative „Regionalbahn statt Bus“ (Schweinbarther Kreuz) ist es gelungen, alternative Betreiber für den Personenverkehr auf der Bahnlinie Schweinbarther Kreuz zu interessieren.
Die Erstgespräche wurden geführt und bis Ende Oktober 2019 werden die auch bereits in Gang gesetzten vertiefenden Gespräche weitergeführt. Eine eventuelle Pressekonferenz dazu ist für ca. Mitte bis Ende November 2019 geplant.
Die alternativen Bahnbetreiber benötigen jedenfalls auch die argumentative Unterstützung der betroffenen Gemeinden.
Das ist eine ganz andere Situation als bisher. Die alternativen Bahnbetreiber wollen die Gemeinden von Anfang an einbinden, beginnend mit Information.

Dem Land NÖ fehlt dann natürlich die Argumentation, dass die ÖBB „Schuld“ am Einstellen des Personenverkehrs wären und daher das „neue Mobilitätskonzept“ (Diesel-Busbetrieb) erforderlich war. Wenn der ÖBB Personenverkehr nicht mehr möchte, dann kann das Land jedenfalls auf alternative (und renommierte) Bahn-Betreiber zurückgreifen und in die Verhandlungen gehen.

Ohne Zweifel wird es einige Zeit benötigen, bis der Bahnbetrieb weitergeführt werden kann. Man spricht derzeit von mehreren Monaten, spätestens aber zum Fahrplanwechsel im Dezember 2020 könnte und sollte die Regionalbahn Schweinbarther Kreuz wieder in Betrieb sein.
Das bedeutet, dass der überbordende Diesel-Busverkehr, welcher derzeit durch unsere ohnehin schon vom Verkehr belasteten Dörfer „gepresst“ wird, sukzessive aber rasch reduziert werden kann. Ein Aufrechthalten des Verkehrs mit weitestgehend leer fahrenden Bussen bzw. gar ein weiterer Ausbau des Busverkehrs wäre vollkommen unverständlich und „verkehrsbezogene politische Willkür“. Der Diesel-Busverkehr ist für die betroffene Bevölkerung kein Angebot, sondern eine Last (Lärm, Abgase, etc.). Die für Herbst 2021 zugesagten Elektrobusse zur Abdeckung eines kompletten Fahrplans sind mit erhöhter Wahrscheinlichkeit ein „Marketing Gag“.

Das Land NÖ möge sich zum Klimaschutz bekennen. Die Zeit drängt. Bahnfahren ist Klimaschutz. Unsere Bürgerinitiative wird sich weiter vehement dafür einsetzen.

Unter diesen Gegebenheiten wäre die Errichtung des geplanten Busbahnhofs in Raggendorf unzweifelhaft Verschwendung von Steuergeld und unter Berücksichtigung der durchaus realistischen Möglichkeit zur Weiterführung des Bahnbetriebs vollkommen unverständlich. Der Busbahnhof sollte, falls überhaupt, erst dann errichtet werden, wenn tatsächlich alle Bemühungen zur Weiterführung der Bahn endgültig scheitern sollten. Noch ist es bei Weitem nicht so weit, im Gegenteil. Raggendorf erleidet aufgrund des derzeit bereits bestehenden „provisorischen Busbahnhofs“ mehr als 140 Diesel-Busfahrten, täglich (!).

Aktionsgruppe "Regionalbahn statt Bus"
Gerhard Mayer
2212 Großengersdorf, Hauptstraße 117
Tel. 0664 1416723
mail: buero@regionalbahnstattbus.at

Mag.a Gabriele Rath-Schneider
2212 Großengersdorf, Bahngasse 29
Tel. 0664 1030501
mail: office@rathundtat.at

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Sehr geehrte Landeshauptfrau Mag.a Mikl-Leitner!

Seit 1984 wohnen wir in der Obersdorfer Hauptstraße. Das geplante Vorhaben, die bestehende Regionalbahn durch Busse zu ersetzen mindert die Lebensqualität in dieser Straße seit 1. September spürbar und nachhaltig. Milliarden wurden in den Bau der Autobahn A5 investiert, mit dem Ziel den Durchzugsverkehr/Schwerverkehr aus den Ortszentren fernzuhalten. Dieses sehr sinnvolle Verkehrskonzept wird nun durch 70 Busfahrten täglich im Halbstundentakt - zusätzlich zum bestehenden, ohnehin mehr als regen, Verkaufsaufkommen - jäh konterkariert. Neben erhöhter Lärm- und Staubentwicklung belasten erheblich gestiegenen CO2-Emissionen die Menschen in einer ganzen Reihe von Ortsgebieten. Die Ankündigung, ab Herbst 2021(!) E-Busse einzusetzen mindert das Problem nicht wirklich. Erstens gehen bis dahin noch zwei ganze Jahre ins Land. Zweitens bleibt die hohe Frequenz an Schwerverkehr mitten durch die Gemeinden erhalten. Dagegen führt die bestehende Bahnstrecke - sinniger Weise - an den Ortsrändern entlang,  voll intakt und mit aller nötigen Infrastruktur ausgestattet.

Als überzeugte Weinviertler ersuche wir Sie daher der bestehenden Regionalbahn, einer aktuell zeitgemäßen Variante, nicht den Todesstoß zugunsten einer Verkehrsinvasion mitten durch die Orte zu versetzen.

Bitte bedenken Sie die vielen Menschen in den betroffenen Gemeinden und deren Lebensqualität!


Ich wohne zwar nicht im südlichen Weinviertel, sondern in Wien. Ich bin aber ein Liebhaber des Weinviertels, weniger wegen dem Wein, sondern wegen der schönen Gegend. Insofern bin ich auch regelmäßig im Weinviertel unterwegs, großteils mit der Bahn (in Wien braucht man kein Auto...). 

Es gibt wunderschöne Ausflugsziele im Weinviertel, die auch per Bahn gut erreichbar sind, Eine sehr schöne Gegend ist auch die rund um Groß Schweinbarth. Man kann schöne Wanderungen unternehmen, man kann Geocaches suchen, es gibt nette Wirtshäuser und ein paar interessante Museen - einmal im Monat bin ich immer in der Gegend unterwegs, auch im Winter .

In letzter Zeit überkommt mich aber jedesmal ein beklemmendes Gefühl, die Angst, es könnte der letzte Ausflug dorthin gewesen sein... Ehrlich gesagt reizt es mich nämlich überhaupt nicht, solche Ausflüge mit dem Bus zu machen, dazu sitze ich viel zu gern im Zug, der sich durch diese liebliche Landschaft dahinschlängelt. Der Bus ist vielleicht ok um in die Arbeit zu fahren, Vergnügen ist eine Busfahrt aber keine 

Als Besitzer einer Österreichcard fällt es auch schwer zu akzeptieren, dass ich zwar jeden Tag gratis von Wien nach Innsbruck fahren könnte, für den Bus nach Bad Pirawarth muss ich aber extra zahlen - das tut weh (dass die Österreichcard eh bis April 2020 in den Bussen gilt, weiß ich eh, aber danach halt nimmer... 

Zugegeben, das ist mein Problem, es wird auch nach dem Dezember Reiseziele geben, die man mit dem Zug erreichen kann, Innsbruck ist ja auch schön.. 

Ich finde es aber sehr seltsam, dass überall und jederzeit über den Klimawandel geredet wird und sämtliche Politiker aller Parteien lamentieren, dass die Leute doch Öffentlich fahren sollen - und dann stellt man eine funktionierende und gut angelegte Nebenbahn am Rande der Großstadt einfach ein? DAS verstehe ich wirklich nicht 

Ich würde Sie, als eine Politikerin,. die da noch etwas retten kann, herzlich bitten, sich für den Erhalt der Bahn (und der Züge!) einzusetzen 

Danke!

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Sehr geehrte Frau Landeshauptfrau,

mit großem Befremden muss ich erfahren, dass auch die letzte im Weinviertel für den Personenverkehr betriebene Lokalbahn eingestellt werden soll. 
Es macht fassungslos, wie man in Niederösterreich wieder einmal versucht der Bevölkerung einzureden, dass der Busersatzverkehr um vieles besser sein solle als die Bahn. Vor allem fragt man sich, warum die dafür zuständigen Politiker scheinbar ohne einen ernst gemeinten Protest nur der ÖBB die Schuld dafür geben, weil diese die Bahn einstellen wollen. 

Und das wars? Das wird einfach so hingenommen? Gibt es denn keine Verkehrsdienstverträge, die diese selbstgefällige Staatsbahn auch einzuhalten hat? Also dafür zu sorgen, dass die Strecke in Schuss bleibt, etwaige Langsamfahrstellen sofort repariert werden oder noch besser erst gar nicht entstehen zu lassen? Und wenn es doch passiert, dies sofortige Konsequenzen und Pönalen nach sich zu ziehen hat? Oder hat man einfach gemeinsam beschlossen, nichts mehr investieren zu wollen und bewusst diese Strecke in den Abgrund zu führen? 

Noch immer fahren genug Leute, die dieser Bahnlinie treu geblieben sind, trotz aller Vertreibungsversuche. Sie wurden komplett von der Politik im Stich gelassen. Es gab so viele Verbesserungsvorschläge, wie eine Schleife bei Obersdorf mit Anbindung an die U-Bahn in Leopoldau, mehr Haltestellen, moderne Fahrzeuge usw.. Seit 1988 hat man nichts verändert. Kein Aufschrei eines zuständigen Volksvertreters, bei dem man das Gefühl hat, die Pendleranliegen werden ernst genommen und diese Bahn ist zu erhalten und zu modernisieren. Oder ist es diese Verordnung der Eisenbahnkreuzungen, die einfach nicht zu Ende gedacht für all diese Nebenbahnen der Todesstoß bedeutet und man keine Lichtsignalzeichen oder Schranken errichten will? Es ist einfach traurig, dass man im erweiterten Speckgürtel von Wien nicht bereit ist, eine sinnvolle Schienenverkehrsverbindung aufrecht zu erhalten. Wenn nicht einmal dafür mehr Geld da ist, sollte man sich als Bürger zu fürchten beginnen. 

Liebe Frau Landeshauptfrau, sprechen Sie bitte ein Machtwort und setzen Sie sich für den Erhalt des Schweinbarther Kreuzes ein, für das so viele Menschen unterschiedlicher politischer Farbe und unterschiedlichen Alters kämpfen.

Mit schönen Grüßen aus dem Weinviertel

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Sehr geehrte Landeshauptfrau Mag.a Mikl-Leitner, 

In Zuge der Klimadiskussion wird richtigerweise immer wieder die Verlagerung des Verkehrs von der Straße auf die Schiene gefordert. Nun soll die Regi0nalbahn R18 eingestellt und durch Busse ersetzt werden. Das bedeutet ein zusätzliches Verkehrsaufkommen von 70 Bussen, die täglich durch die Ortschaften fahren. Das ist unzumutbar und widerspricht allen Aussagen, die in der letzten Zeit zu dem Thema öffentlicher Verkehr von der Politik getätigt wurden. Lassen sie die Aussagen nicht zu unbedeutenden Sonntagsreden verkommen!

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Ich frage mich wirklich wie man die neue Buslinie schön reden kann, wenn man bedenkt dass Millionen an Kilometer direkt durch die Ortschaften ab jetzt gefahren werden. Früher hieß es von der Straße auf die Schiene. Anscheinend ist dies nun umgekehrt.

Wenn man die Schulen in Wolkersdorf, Auersthal, Matzen und Gänserndorf unbedingt per Bus verbinden möchte kann man ja Schülerbusse einführen. Laut einer VOR-Broschüre wird auch am 2.9.2019 die Line 495 verdichtet. Für Schüler die in Deutsch Wagram in die Schule gehen wäre dies eine Erleichterung und auch für die Pendler nach Wien. Mit dem derzeitigen Fahrplan aber leider keine gute Lösung. Bei einer telefonischen Nachfrage bei VOR wird man ca. 10min ohne Antwort aus dem Telefonat geschmissen.

Derzeit sind nach einer Woche Betrieb zu 90% die Busse leer! Akzeptanz sieht anders aus. Wenn der RH sagt dass sich die Regionalbahn nicht rechnet dann frage ich mich wie man ein Millionenprojekt mit dem Bus gewinnbringend führen kann? Bin schon gespannt auf den RH Bericht im nächsten Jahr zur Buslinie. 

Weiters kommen immer wieder und das schon nach einer Woche gefährliche Situationen im Bereich unserer VS in Bockfließ zu Stande. Der Bus bleibt rund 50m vor einem ampelgeregelten Schutzweg stehen. Manche Autolenker versuchen dann den Bus zu überholen und übersehen dann die rote Ampel und fahren einfach drüber. Riskante Überholmanöver außerhalb der Ortschaften um den Bus zu überholen. Zeitweise fahren an die 20 Auto hinter dem Bus her! Es fehlt einfach an einem kompletten Konzept wie man die Busse durch die Ortschaften sicher durchbringt. Gekennzeichnete Parkstreifen, eindeutige Fahrstreifen und ordentliche Stationen.  

Ich glaube auch nicht die von der BH Mistelbach genannte Zahl an PKW und LKW durch unsere Ortschaft von Bockfließ. Man spricht von rund 6000 Fahrten. Bei einer Zählung im Rahmen der Aktion Schutzengel im Jahr 2004 hatten wir diese Zahl schon. Seit der Öffnung des G3 Shopping Ressort und der Anbindung zur A5 und der S1 müsste der Wert bei rund 8000 sein. Extrem ist das VA in der Zeit von 6 bis 8 Uhr und in der Zeit zwischen 17 und 19 Uhr. 

Der CO2 Vergleich zwischen einen 33 Jahre alten Triebwagen und einen neuen Dieselbus der Euro5 oder sogar Euro6 Norm hinkt auch ein bissl. Man könnte ja auch unsere Zugstrecke mit neuen Triebwagen betreiben. 

Warum verfolgt man nicht einfach die Idee die Regionalbahn auf das Hauptgleis der Laaer Ostbahn zu führen und den Triebwagen OHNE Stopp nach Leopoldau fahren zu lassen. Dort kann man bequem in die U-Bahn oder auf die Schnellbahn umsteigen. Man würde sich das ganze umsteigen in Oberdorf sparen und man wäre in ca. 20min von Bockfließ in Leopoldau bei der U-Bahn. Ich bin mir sicher dann würden wir auf der Line R18 wieder an die 3000 Fahrgäste pro Tag haben. KEINE P+R Anlagen wären mehr in Deutsch Wagram oder Wolkersdorf mehr notwendig. 

Ich selbst fahre mit dem Auto zur Arbeit nach Wien weil mir in der Woche 6h mehr für die tägliche Fahrt zu meinen Arbeitsplatz zu viel sind. Und wenn ich mit dem Auto entweder nach Deutsch Wagram oder nach Obersdorf fahre dann kann ich gleich ganz auf Wien fahren. Mit der neuen Buslinie würde ich auf 7h in der Woche mehr Zeitaufwand kommen.

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Sehr geehrte Landeshauptfrau Mag.a Mikl-Leitner,

ich als ÖVP-Gemeinderat fordere Sie auf, sich FÜR DEN ERHALT unserer bestehenden REGIONALBAHN R18 einzusetzen. Nur so ist ein zukunftsorientiertes Verkehrskonzept für unsere Region vor den Toren Wiens sinnvoll.

Die Regionalbahn hatte bis in die 2000er Jahre eine sehr gute Auslastung (z.T. Doppelgarnituren in der Früh) und ist erst durch fehlende Investitionen (Langsamfahrstellen, kein aktuelles Zugmaterial mit Klimaanlage) und Verschlechterung der Anschlüsse an die Regional- und Schnellbahnzüge für die Pendler zunehmend unattraktiv geworden und durch privat-PKW-Fahrten durch unsere Ortschaften ersetzt worden. Das Verkehrsaufkommen in unseren Orten ist auch durch die Verlagerung des Pendlerverkehrs von der überlasteten B8 nach Norden bereits hoch und wird durch die geplanten Busse weiter erhöht werden. Viele BürgerInnen klagen bereits jetzt über das hohe KFZ-Aufkommen und die damit verbundenen Auswirkungen (Lärm, Erschütterungen, Querungsmöglichkeit der Landesstraßen, etc.).

Zusammenfassend erscheint es mir im Sinne des aktuellen Diskurses im Hinblick auf die Erreichung klimapolitischer Zielsetzungen extrem wichtig, die Regionalbahn aufzuwerten und nicht einzustellen!

Innovative Ideen dahingehend wären gefragt. Beispiele aus anderen Landesteilen von Niederösterreich sowie aus anderen Bundesländern zeigen, dass durch Aufwertung (Taktverbsserungen und Investitionen in die Infrastruktur) von Regionalbahnen / Landesbahnen deutlich höhere Fahrgastzahlen erreicht werden können, und somit eine Verlagerung des Individualverkehrs auf die Schiene funktionieren kann.

Gerne stehe ich auch für ein persönliches Gespräch zur Erläuterung der Stimmung in der Bevölkerung zu Verfügung.

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Da ich selbst im Pulkautal in Hadres wohne, nutze ich die Gelegenheit auch über bereits stillgelegte Bahnverbindungen zu sprechen - ich habe kürzlich ein 80zig-jährige Dame in Hadres interviewt: 
“Früher waren wir an Wien angebunden, heute leider nicht mehr” - am Sonntag fährt nicht einmal ein Bus vom Pulkautal nach Hollabrunn! Kann das im Sinne der Wähler und Wählerinnen sein? - wie können die politisch Verantwortlichen standig über umweltfreundliche Maßnahmen reden, um dann aber das Gegenteil tun? Busse mit Diesel betreiben - das ist ein Schildbürgerstreich!

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Sehr geehrte Frau Landeshauptfrau Mag.a Mikl-Leitner,

jedesmal, wenn ich das Pfeifen der Regionalbahn und das Rattern der Räder höre, tut mir das Herz weh, weil ich weiß, dass ich dieses vertraute Geräusch im nächsten Sommer nicht mehr hören werde.

Als die R18 in den 90er Jahren ausgebaut bzw. wieder eröffnet wurde, fuhren ca. 2.500 Passagiere pro Tag mit dieser Linie. In den Stoßzeiten mussten Doppelgarnituren geführt werden, um den Andrang zu bewältigen.

Was ist passiert? Was hat die ÖBB unternommen, um die Passagierzahl derart zu reduzieren? Haben Sie sich das noch nie gefragt? Bei steigender Bevölkerungszahl und ständig wachsender Mobilität die Passagierzahlen so zu reduzieren, wie es der ÖBB auf der R18 gelungen ist, ist ein Kunststück, dass der Bahn so leicht niemand nachmacht.

In einige wenige Prestigeprojekte wurden und werden riesige Summen investiert. Ich möchte nur den bevorstehenden Ausbau der Nordbahn auf Tempo 200 erwähnen. Für eine theoretische Zeitersparnis von wenigen Minuten werden nicht enorme Summen ausgegeben (die im Nahbereich fehlen), sondern auch Menschen, Tiere und Natur gefährdet. Die Passagiere wären schon zufrieden, wenn die ÖBB die Nordbahn zuverlässig und pünktlich betreiben würde, anstatt irgendwelchen absurden Geschwindigkeitsrekorden nachzujagen.

Die Regionalbahn soll durch Buslinien ersetzt werden. Die sich daraus ergebenden Nachteile werden kleingeredet, Lärm- und Abgasbelastung der Bevölkerung wird durch die Anzahl von 110 Fahrten pro Tag massiv erhöht. Dazu kommt die vermehrte Abnützung von ohnehin bereits desolaten Straßen und das Unfallrisiko durch das erhöhte Verkehrsaufkommen von Schwerfahrzeugen in den Ortschaften.

In Raggendorf soll ein Busbahnhof angelegt werden, dazu kommt eine Park&Ride-Anlage mit 25 Abstellplätzen. Warum sollte jemand in Raggendorf vom PKW in den Bus umsteigen und eine Fahrzeit von 40 Min in Kauf nehmen, wenn die Fahrzeit zum nächstgelegenen Bahnhof Gänserndorf knapp 10 Minuten beträgt? Der einzige Grund für dieses umständliche, beinahe schildbürgerhafte Vorgehen wäre, dass die Park&Ride-Anlage in Gänserndorf hoffnungslos überlastet ist.

Sehr geehrte Frau Mikl-Leitner, ich ersuche Sie aus den hier angeführten (und noch vielen anderen) Gründen dringend, die Abschaffung der Regionallinie zu überdenken und zumindest so lange aufzuschieben, bis alle damit verbundenen Fragen geklärt sind und die ansässige Bevölkerung in die Entscheidungsfindung einbezogen wurde. In wenigen Jahren sollen Elektrobusse verwendet werden, bis dahin könnte man doch die Bahnlinie weiter betreiben, um der Bevölkerung zumindest die Abgas- und Lärmbelastung durch die Dieselbusse zu ersparen.

Mit freundlichen Grüßen

Dipl.Ing. Manuela Gößnitzer
2215 Raggendorf

zur E-Mail-Aktion hier >>

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Vorerst möchte ich mich bei dem Team Regionalbahnstattbus bedanken für die Initiative ,,Wir kämpfen für den Erhalt unserer Regionalbahn R18,,

da ich selbst seit 31 Jahren meinen Arbeitsweg mit dieser Bahn bewältige bzw. auch meine Kinder für den Weg zu ihrer Ausbildungsstätte diese Bahn verwenden weiß ich diese zu schätzen.

Vergangene Woche wurden im Regionalzug Flyer ausgeteilt (Wir*kämpfen für den Erhalt unserer Regionalbahn R18), wollte fragen ob es noch weitere Flyer gibt bzw. wo man solche beziehen kann, um eine große Anzahl von Unterstützer der Bahn zu erreichen. 

Hallo, mich würde interessieren, welche Antworten Ihr bekommen habt. Und noch ein Argument ist mir eingefallen: zu den Stoßzeiten fahren so viele Menschen im Zug- passen die alle in 1en Bus?

Ich bin dafür, dass unser Zubringer nicht eingestellt wird! Liebe Grüße

Unsere 3 Enkerln wollen statt dem Bus mit den Zubringer in die Schule fahren! Es wäre super, wenn er NICHT EINGESTELLT wird! Danke

Ich als Bürger aus dem südlichen Weinviertel bitte Sie Frau Landeshauptfrau Mag.a Johanna Mikl-Leitner sich für den Erhalt unserer bestehenden Regionalbahn R18 einzusetzen. Danke

Als Bürgerin aus dem südlichen Weinviertel bitte ich Sie Frau Mag.a Johanna Mikl-Leitner sich für den Erhalt unserer bestehenden Regionalbahn R18 einzusetzen. Besten Dank

Ich bin im südlichen Weinviertel wohnhaft (gehbehindert) und bitte Sie Frau Mag.a Johanna Mikl-Leitner sich für den Erhalt unserer bestehenden Regionalbahn R18 einzusetzen. Besten Dank

Hallo! Zusätzlich ein wichtiger Punkt: würde alle Bahnbenutzer zukünftig mit dem Auto nach Gänserndorf, Deutsch Wagram, Wolkersdorf fahren, wo sollen sie parken? Durch die Bahnsperre Wolkersdorf - Laa - ist sogar in der Urlaubszeit der Parkplatz in Wolkersdorf überfüllt.

Hi, sorry, aber ihr habt den falschen Ansprechpartner auf dem Verteiler angeführt - sonst prinzipiell richtig. Die Landeshauptfrau ist nicht für den Fahrplan oder die OEBB verantwortlich, sondern die SPÖ - siehe Kern, samt Vorgängern und Nachfolger ... Zuerst wurde der Fahrplan "ruiniert" und jetzt als Konsequenz wird der Zubringer eingestellt - das müsst ihr so auch an die SPÖ kommunizieren! Das ist die traurige Wahrheit.

In Zukunft sollte auch auf die Abstimmung im Fahrplan (Regionalbahn – S-Bahn) Rücksicht genommen werden! Kurze Umstiegzeiten zwischen den Zügen steigert die Attraktivität und in Folge die Auslastung!

ich als Bürger von Groß-Schweinbarth im südlichen Weinviertel fordere Sie als gewählte politische Vertreterin auf, sich FÜR DEN ERHALT unserer bestehenden REGIONALBAHN R18 einzusetzen. Nur so ist ein zukunftsorientiertes Verkehrskonzept für unsere Region vor den Toren Wiens sinnvoll. 

Frau Landeshauptfrau, wir laden Sie recht herzlich ein, sich für dieses Anliegen Ihrer Wählerinnen und Wähler im südlichen Weinviertel einzusetzen. Unsere Regionalbahn wurde in den letzten Jahren durch diverse ÖBB Fahrplanänderungen und Preis/Zonenanpassungen Jahr für Jahr unattraktiver gemacht und hat damit eine große Anzahl an Fahrgästen an das Auto verloren.

Mit freundlichen Grüßen und der Bitte um Antwort!

Ich nutze die Bahn, um meinen Geschäftspartner erreichen zu können.

Sehr geehrte Frau Landeshauptfrau Mag.a Mikl-Leitner, europaweit werden Regionalbahnen erneuert und wiederbelebt. Auch ihr Amtskollege in Oberösterreich hat die Bedeutung der Regionalbahnen für die Entwicklung des ländlichen Raumes verstanden.

Die Gmundner Strassenbahn wurde mit der Lokalbahn nach Vorchdorf verbunden, die Donauuferbahn in OÖ wurde ausgebaut (Folge: regionaler Bevölkerungszuwachs). NÖ ist da anders: hier wurde sie stillgelegt und wird tw. abgerissen (Emmersdorf-Grein). Folge: sogar die Wachauorte leiden unter Bevölkerungsschwund!

Nun soll eine weitere Bahnlinie "dran glauben"!

Ich ersuche Sie angesichts der dramatischen Klimasituation umzudenken und die Attraktivität der Nebenbahnen zu steigern!

Als Pendler kann ich Ihnen sagen: die Menschen steigen nicht auf den Bus um, sondern auf das Privatauto. Der Bus ist keine Alternative für die Bahn!

Ich fahre gerne mit der Bahn (auch wenn's manchmal zäh sein kann...) hier kann man lesen und arbeiten, im Bus bestenfalls schlafen. 

Sie hätten gerne, dass die Niederösterreicher stolz sind auf ihr Bundesland, mit solchen Massnahmen machen Sie das Ihren Landesbürgern schwer!  

Mit freundlichen Grüßen

Ich benötige den Zug 5 Tage in der Woche um in die Arbeit zu kommen, sollte der Bus so schnell wie angegeben sein, benötige ich trotzdem pro Tag mehr als eine ½ Stunden zusätzlich.
Das bedeutet sie stehlen mir pro Wochen mindestens 2,5 bis 3 Stunden meines Lebens,  durch den Umstieg auf den Bus. … wer soll das verstehen.

Meine persönliche Anmerkung: Ich bin 2014 von Wien nach Groß Schweinbarth gezogen. Voraussetzung war eine Verbindung mit der Bahn. Die Umstellung auf Bus würde mich täglich mehr als 1 Stunde kosten und ich glaube nicht, daß ich dann noch mit den öffentlichen Verkehrsmittel in die Arbeit fahren würde.
Abgesehen davon, gibt es von Groß Schweinbarth keine direkte Busverbindung mehr nach Gänserndorf, bzw. Wolkersdorf. Ich müßte zusätzlich mit einem eigenen Zubringerbus erst zu diesen Bussen fahren.  
Der Transitverkehr in Groß Schweinbarth ist zur Zeit schon kaum erträglich. Die zusätzlichen Busse würden das Verkehrsaufkommen erheblich anheben.
Mit freundlichen Grüßen

Wir können auch nicht verstehen, dass uns dieses Buskonzept, das die Bevölkerung unserer Region so nicht will und nur zusätzliche Verkehrsbelastung bringt, beinhart durchgezogen wird.

Die schönen Kellergassen der betroffenen Gemeinden laden zu herrlichen Betriebsausflügen ein. Mit einer Bus-Umweltbelastung kann ich das dann vergessen.

Wie kann man nur so kurzsichtig agieren in Zeiten des Klimawandels und Züge zu Gunsten von Bussen einzustellen. Man muss kein Rechengenie sein um zu sehen, dass das unmöglich aufgehen kann. Wie kann man ganze Gemeinden nur so vor den Kopf stoßen.

Es gibt mittlerweile einige Beispiele, wie moderner Regionalbahnverkehr funktionieren kann...siehe Pinzgaubahn oder Vinschgaubahn, die nach Ihrer Reaktivierung (und Attraktivierung) mehr als nur erfolgreich fährt.